Das Grüne Bündnis Saarland ist besorgt über die Absage der Delegiertenversammlung zur Aufstellung der Landesliste. Diese Absage bringt, nach Ansicht des Bündnisses, den Landesverband in Terminnot.

"Durch die Terminverschiebung werden die Listen nun auf den letzten Drücker aufgestellt. Da schwebt erneut die Gefahr, dass die Grünen, wie schon zur Bundestagswahl, am Ende ohne rechtsgültige Liste dastehen. Umso gravierender wiegt die Tatsache, dass, statt Verantwortung für einen Formfehler zu übernehmen, Mitglieder des alten Rumpf-Landesvorstandes einfach die Schuld auf die Mitarbeiter:innen der Landesgeschäftsstelle schieben.", sagt Benjamin Mey.

Das Grüne Bündnis sieht den geschäftsführenden Vorstand in der Pflicht, wichtige Prozesse, wie eine Einladung zu einer Delegiertenversammlung, rechtzeitig juristisch prüfen zu lassen und die Verantwortung dafür selbst zu übernehmen. Es sei menschlich und politisch vollkommen unangemessen, diese Verantwortung den von ihnen ausgewählten neuen Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle aufzubürden.

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